Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie wurde von dem Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet.

Sie basiert auf drei wesentlichen Grundlagen: dem Ähnlichkeitsprinzip, der Potenzierung und der Arzneimittelprüfung. Bei der Behandlung von Erkrankungen setzt die Homoöpathie, dem Ähnlichkeitsprinzip folgend, z. B. die Küchenzwiebel (Allium cepa) ein, die bei gesunden Menschen zu Augenjucken, Brennen, Kitzeln in der Nase, Niesen etc. führt, um eben diese Erscheinungen zu behandeln. Homöopathische Mittel sind potenziert, d. h. nach exakt festgelegten Regeln verdünnt und verschüttelt. So entstehen z. B. D-Potenzen (Dezimalpotenzen), die im Verhältnis 1:9 verdünnt sind. Der homöopathischen Lehre nach verringert die Potenzierung das Materielle des Mittels bei gleichzeitiger Steigerung seiner Wirkung.

Im Rahmen der kinesiologischen Ausbildung erhielt ich die homöopathische Ausbildung bei Wolfgang K. Fischer, Heilpraktiker, Biologe, angewandter Wissenschaftler (Master of Scienc, Higher Diploma in Applied Science Univerity College Cork). Er entwickelt und unterrichtet eigene Systeme, welche eine Synthese aus Kinesiologie & struktureller Arbeit in Kombination mit Homöopathie (Homöokinetik) und astrologischer Biographiearbeit darstellen.

Durch die von ihm gelehrten Inhalte praktiziere ich die Homöopathie intensiv durch die Befragung in die Tiefe gehend. Durch die kinesiologischen Anwendungen ist die homöopathische Behandlung aber auch sehr dynamisch. Dies führt zu einer aktiven Arbeit von Therapeut und Patient miteinander. Die akute und konstitutionelle Homöopathie ist eine Behandlungsform, die den Menschen ein Leben lang begleiten kann. Mit dem Ziel eines umfassenden Dreiklangs, der den Menschen wieder erstarken lässt:

  • Begeisterung, für Themen und Inhalte des Lebens
  • Beseelung, also seelische Wärme-, Liebes- oder Hingabekräfte
  • Bewegung bzw. Beweglichkeit, körperlich, seelisch und/ oder geistig

 

Gerade bei Kindern, ob Schulkind oder Pubertierende, die z.B. mit Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Bettnässen, Trotz oder Lernschwierigkeiten zu kämpfen haben, ist diese dynamische Arbeit ein toller Zugang. Ab dem 6. Lebensjahr können die Kinder schon sehr gut selbst mitarbeiten. Bei Säuglingen und ganz kleinen Kindern ist die Arbeit auch über ein Elternteil möglich.

Die Kombination aus:

  • ausführlichem Gespräch
  • osteopathischer Arbeit der Hände am Körper und
  • der intensiven Arbeit der homöopathischen Mittel im Innersten

lässt den Patienten und den Therapeuten die Behandlung als sehr bereichernd empfinden.